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Glücklich, wer eine hat...

Stellen wir uns vor, es gäbe keine private Versicherungsvorsorge. Was wäre der Vorteil? Kein Versicherungsvertreter würde an der Haustür klingeln. Die Nachteile jedoch wären unüberschaubar. Innerhalb kürzester Zeit wären die Kassen des Staates und der gesetzlichen Versicherungsorgane leer, die Menschen würden in Krankheit, Chaos und Anarchie stürzen.

Eine Private Krankenversicherung z.B. macht Sie nicht zum besseren Menschen, aber zum besseren Patienten - erster Klasse. Eine private zusätzliche Rentenvorsorge macht Sie unabhängig von einer künftigen - auf unsicheren Beinen stehenden - Zahlung der gesetzlichen Rententräger.

Jeder kann von heute auf morgen durch Krankheit oder Unfall seine Arbeitskraft verlieren, die bei einem jungen Menschen einen Wert von 1 Mio. Euro und mehr darstellt. Niemand würde ein Haus oder ein Auto unversichert lassen. Wieso also gerade die eigene Arbeitskraft. Eine Private Berufsunfähigskeitsversicherung sichert im Falle eines Falles den Lebensstandard.

Zum Privaten Versicherungsportefolio gehört auch eine sinnvolle Auswahl von Sachversicherungen. Bedenken Sie eine einfache Regel: Mit jedem Tag ohne Schaden steigt statistisch die Gefahr, dass etwas passiert. Brände, Autounfälle, Schäden, die anderen aus Unachtsamkeit zugefügt werden, Streitigkeiten vor Gericht u.v.m. können Kosten versursachen, die nur mit entsprechendem Versicherungsschutz zu finanzieren sind.

Fast 80 % aller deutschen Haushalte sind über-, unter- oder falsch versichert. Mit Versicherungsvergleichen über das Internet oder kompetenter Beratung durch freie Versicherungsmakler, lassen sich leicht mehrere 100 Euro pro Jahr einsparen.

Welche Versicherung ist sinnvoll..?
1. Bei jungen Paaren ohne Kinder ist eine ausbaubarer Basisschutz notwendig, abgestimmt auf das gemeinsame Einkommen.
2. Bei junge Singles gilt es, die Risiken des ersten eigenen Haushalts abzudecken, da die elterlichen Versicherungen für Schäden nicht mehr haften.
3. Bei Familien mit Kindern steht eine gemeinsame Vorsorgeplanung im Vordergund, die den Lebensstandard der Familie auch bei Verlust der Arbeitskraft des Familienversorgers sichert.
4. Rentner sind heute die "jungen Alten". Sie besitzen oft viel Tatkraft und Motivation, um ihren Ruhestand zu genießen - mit Hobby und Reisen - ohne Risiko oder Einschränkung des Lebensstandards. Ein Basisschutz ist notwendig.
5. Alleinerziehende tragen oft allein die Verantwortung und benötigen einen grundlegenden Schutz unter besonderer Berücksichtigung der Absicherung des(r) Kindes(r).
6. Selbstständige und Freiberufler, aber auch leitende Angestellte und viele Arbeitnehmer leben täglich mit besonderen Risiken, die es besonders abzusichern gilt.
Gesundheitsreform
Die Auswirkungen der Gesundheitsreform bekommen gesetzlich Krankenversicherte seit Jahresbeginn deutlich zu spüren: während der Privatpatient weiterhin seine vertraglich vereinbarten Leistungen genießt, müssen Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beim Arztbesuch zunächst einmal Portmonnaie öffnen und 10 € Praxisgebühr zahlen. Die neue Praxisgebühr, die weiß beim ersten Arztbesuch im Quartal fällig wird, ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs.

So übernimmt die GKV seit dem 1. Januar 2004 in der Regel keine Leistungen mehr für Sehhilfen. GKV - Versicherte, die sich für eine Behandlung beim Heilpraktiker entscheiden, haben keinen Anspruch auf Leistungen. Im Falle einer stationären Behandlung erfolgt die Einweisung in eines der beiden nächstgelegenen, geeigneten Krankenhäuser mit Unterbringung im Drei- oder Mehrbettzimmer zudem müssen GKV - Versicherte beim stationären Aufenthalt 10 € pro Tag (für max. 28 Tage im Jahr) zu zahlen.

Ab 2005 folgt der nächste Leistungseinschnitt: dann fällt der Zahnersatz aus dem paritätisch finanzierten Leistungskatalog der GKV, der muss dann durch eine Zusatzversicherung finanziert werden. Ab 2006 zahlen GKV - Versicherte darüber hinaus einen Sonderbeitrag zur Finanzierung des Krankengeldes.

Alle privat Versicherte sind von den Änderungen nicht betroffen. Doch wie sieht die Situation für ihre Ehepartner, bei Verwandten oder Freunden aus? Wer gesetzlich versichert ist, sollte jetzt handeln. Denn private Krankenzusatz- versicherungen schließen die Lücken bei Sehhilfen, Zahnersatz, Krankengeld und Auslandsreisen.

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